ISO 27701 – mehr als nur ein Zertifikat: Datenschutz wird überprüfbar
Wenn Unternehmen ihre Systeme und Daten einem IT-Dienstleister anvertrauen, gewähren sie ihm Einblick in sensible Bereiche. Umso wichtiger ist die Frage: Wie können Kunden erkennen, dass Informationssicherheit und Datenschutz nicht nur versprochen, sondern auch konsequent umgesetzt werden? Eine Antwort darauf geben unabhängige Zertifizierungen.
GENESIS verfügt bereits über ein zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem nach ISO 27001 und hat nun zusätzlich die Zertifizierung nach ISO/IEC 27701:2025 erhalten. Diese ergänzt die Informationssicherheit um ein systematisches Datenschutzmanagement und macht unseren Umgang mit personenbezogenen und anderen sensiblen Daten nachvollziehbar.
Datenschutz mit System
Das Datenschutzmanagement orientiert sich an den Anforderungen des Schweizer Datenschutzgesetzes sowie der EU-DSGVO. Technische Schutzmassnahmen, Zuständigkeiten und Prozesse sowie der Umgang mit Datenschutzanforderungen sind darin verbindlich geregelt und dokumentiert. Bei GENESIS betrifft das unter anderem die Auftragsverarbeitung, organisatorische Massnahmen, ein Verzeichnis relevanter Anwendungen, definierte Abläufe für Betroffenenanfragen sowie den Umgang mit Bild- und Social-Media-Daten. Auch die Mitarbeitenden sind eingebunden. Alle, die mit personenbezogenen Daten arbeiten, kennen die geltenden Datenschutzvorgaben und verpflichten sich zu deren Einhaltung. So haben wir Datenschutz technisch, organisatorisch und personell im Unternehmen verankert.
Die Kombination aus ISO 27001 und ISO 27701 verbindet zwei Bereiche, die in der Praxis eng zusammengehören. Während ISO 27001 den systematischen Schutz von Informationen in den Mittelpunkt stellt, ergänzt ISO 27701 diesen Ansatz um das Management personenbezogener Daten.
Eine Zertifizierung ist keine einmalige Bestandsaufnahme. Damit sie dauerhaft ihren Zweck erfüllt, müssen Richtlinien, Prozesse und Massnahmen regelmässig überprüft und weiterentwickelt werden. Bei GENESIS arbeiten der Sicherheitsbeauftragte und die Geschäftsführung deshalb kontinuierlich daran, bestehende Vorgaben zu beobachten, anzupassen und zu optimieren. Änderungen in der IT-Landschaft, neue Anforderungen oder Erkenntnisse aus der Praxis fliessen in das Managementsystem ein. Dieser Verbesserungsprozess ist wichtig, da sich Technologien, Anwendungen sowie gesetzliche und regulatorische Anforderungen ständig weiterentwickeln.