Einmal ist keinmal: Warum ein jährlicher Pentest nicht mehr genügt

Einmal ist keinmal: Warum ein jährlicher Pentest nicht mehr genügt

Veröffentlicht: 16.09.2025 | Autor: GENESIS Swiss Team AG

Viele Unternehmen führen Penetrationstests in festen Intervallen durch: laut dem Kaseya Cybersecurity Survey Report 2024 29 Prozent zweimal jährlich, gefolgt von drei- bis viermal jährlich (23 Prozent). Jedes fünfte Unternehmen führt sogar nur einmal jährlich einen Pentest durch. Diese Prüfungen erfüllen zwar Compliance-Anforderungen und geben einen Überblick über den aktuellen Stand. Doch sie reichen nicht aus, um die eigene Infrastruktur wirksam zu schützen. Denn Pentests sind nur eine Momentaufnahme. Ein einmal durchgeführter Test bildet lediglich den Zustand zum Zeitpunkt der Durchführung ab. In dynamischen IT-Umgebungen ändern sich Systeme, Anwendungen und Konfigurationen jedoch laufend. Jede neue Software-Version, jede Cloud-Anpassung oder jede Integration externer Dienste kann neue Schwachstellen schaffen. Angreifende nutzen diese Gelegenheiten, ohne auf den nächsten geplanten Test zu warten.

Automatisierte Penetrationstests: Flexibel und effizient

Automatisierte Penetrationstests ermöglichen es, Tests jederzeit und ohne grossen organisatorischen Aufwand durchzuführen. Ergebnisse liegen innerhalb weniger Tage vor, sodass Schwachstellen frühzeitig erkannt und behoben werden können. Die Vorteile:

  • Schnelligkeit – neue Risiken werden zeitnah sichtbar.
  • Regelmässigkeit – Tests können monatlich oder nach Bedarf angesetzt werden.
  • Kosteneffizienz – Automatisierung macht häufigere Tests wirtschaftlich.
  • Compliance – Vorgaben von Aufsichtsbehörden und Versicherungen werden zuverlässig erfüllt.

Mit External Attack Surface Management (EASM) den Überblick behalten

Viele Unternehmen wissen gar nicht genau, welche Systeme und Dienste öffentlich im Internet erreichbar sind und damit potenziell von Hacker:innen ausgenutzt werden können. Hier setzt External Attack Surface Management (EASM) an. Es erfasst alle extern sichtbaren Systeme, Anwendungen und Dienste eines Unternehmens – auch solche, die oft übersehen werden (zum Beispiel veraltete Testserver, vergessene Domains oder Schatten-IT). Diese Angriffsfläche wird kontinuierlich überwacht, sodass neue Risiken sofort erkannt werden. Zusätzlich prüft EASM, ob sensible Informationen wie Zugangsdaten im Darknet auftauchen. So behalten Unternehmen jederzeit den Überblick darüber, welche Angriffsflächen tatsächlich existieren und wie sich deren Risiko entwickelt.

PTaaS: Flexible Unterstützung durch Expert:innen

Mit Penetration Testing as a Service (PTaaS) lassen sich Schwachstellen gezielt und nach Bedarf testen. Unternehmen erhalten:

  • Flexible, auf ihre Entwicklungszyklen abgestimmte Tests,
  • direkte Ergebnisse über Dashboards,
  • fachliche Einordnung durch IT-Fachkräfte sowie
  • die Möglichkeit, Korrekturen schnell zu verifizieren.

Ein jährlicher Pentest schafft keine dauerhafte Sicherheit. Nur durch regelmässige, automatisierte Tests und eine kontinuierliche Überwachung der Angriffsfläche lassen sich Risiken wirksam kontrollieren und Compliance-Anforderungen zuverlässig erfüllen. Deshalb:

  • Planen Sie Sicherheit nicht in grossen Abständen, sondern als kontinuierlichen Prozess.
  • Ergänzen Sie jedes grössere IT-Projekt durch einen automatisierten Pentest, um neue Schwachstellen sofort zu identifizieren.
  • Setzen Sie EASM ein, um blinde Flecken in Ihrer IT-Landschaft zu vermeiden.
  • Kombinieren Sie EASM und PTaaS, um kontinuierliche Überwachung mit gezielten Expertentests zu verbinden.
  • Integrieren Sie automatisierte Penetrationstests, PTaaS und EASM als festen Bestandteil Ihrer Sicherheitsstrategie – nicht als Ausnahme, sondern als Standard.

Möchten Sie Ihre Sicherheitsstrategie von punktuellen Tests auf kontinuierliche Kontrolle umstellen? Wir zeigen Ihnen, wie automatisierte Penetrationstests, PTaaS und EASM in Ihr Unternehmen passen.

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